Aktuelles

Die Vorstandschaft 2011

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Die Neue Vorstandschaft der Freien Wähler Murnau:

Hinten von links: Martin Zander - Kassier, Georg Bierling und Peter Redl (Hechendorf), Hubert Zach und Roger Zietz – Beisitzer, Ulrich Poettinger – 2. Vorsitzender

vorne sitzend: Welf Probst – 1. Vorsitzender, Claudia Specht - Schriftführerin


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Ohne Kommentar, bilden Sie sich selbst eine Meinung.

Flugplatz Pömetsried

Bilder vom Bau des Flugplatz Pömetsried der Werdenfelser Sportflieger.














Kreisverkehr und Füßgängerunterführung

Ein zweiter Kreisverkehr ensteht und die Fußgängerunterführung ist im Bau




Haushaltsrede 2009

Zum nachlesen, die Haushaltsrede unseres Fraktionsvorsitzenden Welf Probst als PDF

Veranstaltung zur Gen-Technik









Murnauer Tagblatt vom 17.06.08

Köhler eröffnet Museumsausstellung  – Murnau fiebert dem 10. Juli entgegen:

Dann kommen Bundespräsident Horst Köhler und der Bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein zu einem Kurzbesuch in die Marktgemeinde.

Die Vorbereitungen im Schloßmuseum und in der Rathaus-Verwaltung laufen längst auf Hochtouren. Eine gewisse Anspannung liegt in der Luft. Denn im Juli steht nicht nur die Sonderausstellung ,,1908/2008 ­- Vor 100 Jahren -­ Kandinsky, Münter, Jawlensky, Werefkin in Murnau" an, die mit hochkarätigen Werken des deutschen Expressionismus glänzt. Zur Eröffnung am 10. Juli mit mehreren hundert geladenen Gästen hat sich neben dem Bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein auch Deutschlands Staatsoberhaupt, Bundespräsident Horst Köhler, angekündigt. Zu Köhlers Ja-Wort gelangte Murnau über ranghohe Kontakte in Berlin. ,,Das ist für uns eine große Ehre, etwas ganz Besonderes", freut sich Museumschefin Brigitte Salmen. Der Besuch des Bundespräsidenten habe eine ,,positive Wirkung" für den gesamten Ort.

Es wird allerdings nur ein Kurzbesuch sein. Weitere Besichtigungen oder Treffen sind offenbar nicht geplant. Köhlers Aufenthalt wird an dem besagten Abend im Schloßmuseum nur wenige Stunden dauern. Er wird, vermutlich in Begleitung seiner Frau Eva Luise, zur Ausstellungseröffnung ein Grußwort sprechen, sich bei einem Rundgang die wertvollen Bilder ansehen und sich ins ,,Goldene Buch" der Marktgemeinde eintragen. Danach steht schon wieder die Abfahrt an.

Für die Polizei bedeutet der außergewöhnliche Besuch die höchste Sicherheitsstufe. Köhler und Beckstein werden als ,,gefährdete Personen" eingestuft. Es ist daher mit einem Großaufgebot an Ordnungshütern zu rechnen. Die Bayerische Bereitschaftspolizei wurde zur Unterstützung angefordert.

In der Sonderausstellung werden rund 100 hochkarätige Exponate, allesamt Leihgaben aus Museen und öffentlichen sowie privaten Sammlungen, zu sehen sein. Im Mittelpunkt: Werke von Wassily Kandinsky, Gabriele Münter, Alexej Jawlensky und Marianne von Werefkin, die vor 100 Jahren in Murnau ihre Form der expressiven Malerei entdeckten.


Quelle: dpa 13.06.08

Bonn (dpa) - Die Deutsche Post will ihr mit eigenem Personal betriebenes Filial-Netz in den nächsten Jahren schrittweise komplett aufgeben. Das bestätigte Post-Sprecher Martin Dopychai am Freitag in Bonn, nachdem das Bielefelder "Westfalen-Blatt" entsprechend berichtet hatte.

Dopychai stellt aber klar, dass die Poststellen nicht ersatzlos wegfallen würden, sondern - wie schon bisher - eine Umwandlung in sogenannte Partner-Filialen erfolge, die üblicherweise in Läden des Einzelhandels angesiedelt seien. Der Service für Kunden werde dort nicht eingeschränkt, sondern noch erweitert, weil es meist längere Öffnungszeiten gebe. Mit der völligen Öffnung des Briefmarkts in Deutschland ist die Post seit Jahresanfang nicht mehr verpflichtet, eigenbetriebene Filialen zu unterhalten.

Die Post nehme die Umwandlungen aus wirtschaftlichen Gründen vor, erläuterte Dopychai. Unter dem Strich mache dies auch für Kunden Sinn. Wichtig sei für den Kunden, dass er seine Dienstleistungen bekomme, und nicht, ob er sie von einem Schalterbeamten erhalte. Es gibt bereits mehr als 7.200 private Post-Agenturen, die schrittweise die klassischen Post-Filialen (frühere Postämter) und ersetzt haben. Außerdem gibt es noch mehrere Tausend kleinere "Post-Service-Shops" und "Postpoints" mit begrenzten Angeboten.

Bisher war von der Post in Planungen bis 2011 angekündigt worden, dass von aktuell noch etwa 750 mit eigenem Personal betriebenen Filialen künftig nur noch rund 100 größere Filialen von der Post in eigener Regie weiter betrieben würden. Nun sollen alle eigenen Filialen geschlossen werden - soweit dies auch technisch machbar ist. Denn es gebe auch Einzelfälle auf dem flachen Land, in denen die Post nach den Auflagen zu einem Universaldienst zwar einen Standort haben müsse, eine Umwandlung aber nicht möglich sei, weil es etwa kein Geschäft oder keine Tankstelle vor Ort gebe, sagte Dopychai.

Eine Verkleinerung des umstrukturierten Filialnetzes - insgesamt hat die Post mehr als 13.500 feste Standorte - steht laut Post nicht zur Debatte. Die gesetzlich geforderte Anzahl liegt bei 12.000 Filialen. Dazu zählen auch die rund 850 Postbank Finanzcenter als "Flaggschiffe" des Filialangebots.


Murnauer Tagblatt vom 12.06.08

Neonazis planen Aufmarsch

Murnau – Der 28. Juni birgt Zündstoff: An diesem Termin hat nämlich der bekannte Rechtsextremist Norman Bordin in Murnau eine Versammlung mit hundert Teilnehmern angemeldet.

Während Landrat Harald Kühn und Murnaus Bürgermeister Dr. Michael Rapp (beide CSU) keinen ersichtlichen Grund für das braune Treffen erkennen können, kommt die Entwicklung für Manfred Neupfleger, Sprecher des ,,Werdenfelser Bündnisses gegen Rechts", nicht überraschend. ,,Die Neonazis wollen ein Zeichen setzen, dass sie nicht nur an Orten wie Gräfenberg interessiert sind, sondern auch am Oberland." Das Bündnis will den rechten Umtrieben nicht tatenlos zusehen und im Zentrum ein großes Fest der Demokratie auf die Beine stellen. ,,Da muss das Bündnis Flagge zeigen", betont Neupfleger. Landrat Harald Kühn erklärt, dass man sich mit der Frage auseinandersetzen müsse, warum es Menschen gibt, die sich von neonazistischem Gedankengut angezogen fühlen. An dem Tag wird mit einem großen Polizeiaufgebot gerechnet.


Freie Wähler-Taten statt Politik

Der Leitsatz der Freien Wähler ist Programm und wurde bei der Wahl zum 2.Bürgermeister bestätigt.

Inwieweit die beiden anderen kleinen "Oppositions-Parteien" ÖDP und SPD Ihren Wahlversprechen gerecht werden...

Bilden Sie sich selbst eine Meinung über Koalitionen im Gemeinderat und den damit verbundenen Machtansprüchen!

Näheres dazu im Bereich Presse mit dem Artikel zur Wahl des 2.Bürgermeisters!


Haushaltsrede 2008

In der abschließenden Sitzung zum Haushalt 2008, hielt unser Vorsitzender Welf Probst, folgende Rede:

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Zeitungsausschnitt

Murnau – Die Zukunft des Postamtes bleibt ungewiss. Im Rahmen eines Immobilien-Geschäfts will die Deutsche Post AG den Gebäudekomplex an der Bahnhofstraße an einen US-Investor verkaufen.

Die Post veräußert rund 1300 Immobilien überwiegend in Deutschland für eine Milliarde Euro an den US-Investor Lone Star. Laut Konzernangaben greift der Vertrag bereits heuer am 1. Juli. Einen Großteil der Liegenschaften, in denen unter anderem Filialen und Sortieranlagen betrieben werden, will der Logistik-Riese zurückmieten. ,,Der Verkauf wird keine Auswirkungen auf Kunden oder Mitarbeiter haben", erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Es handelt sich um den größten Immobilienverkauf in der Geschichte der Deutschen Post AG. Dieser ist Teil eines im November 2007 vorgestellten Kapitalmarktprogramms, mit dem der Wert der Post und der Post-Aktie erhöht werden soll.

Unter den rund 1300 Immobilien befindet sich auch das Murnauer Postgebäude an der Bahnhofstraße. Dies bestätigte auf Anfrage der Redaktion Konzernsprecher Gert Hilger. Das Gebäude beheimatet neben dem Schalterbereich auch einen Zustell-Stützpunkt, in dem die Briefträger ihre Sendungen sortieren. Es handle sich um das einzige Post-Objekt im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, so Hilger, das an das Unternehmen Lone Star verkauft werde.

Welche Auswirkungen der Deal auf den Post-Standort Murnau haben wird, konnte Hilger nicht sagen. ,,Die Details sind noch nicht bekannt", sagte der Pressesprecher. Es sei natürlich möglich, dass die Post auch in der Staffelsee-Gemeinde das Gebäude zurückmietet. Hilger erneuerte in diesem Zusammenhang die Zusage der Post, für 2008 einen Bestandschutz zu gewähren.

Der künftige Eigentümer der Immobilie lässt sich nicht in die Karten schauen: Aufgrund von ,,Vertraulichkeitsvereinbarungen" könnten derzeit zur ,,Vorgehensweise bei einzelnen Objekten" keine Aussagen getroffen werden, teilte das Unternehmen Lone Star mit.

Gar nicht begeistert von der aktuellen Entwicklung ist Welf Probst, Fraktionschef der Freien Wähler in Murnau. Er geht davon aus, dass dies die Vorzeichen einer Filialschließung sind. Probst fordert, dass die Marktgemeinde handeln und versuchen müsse, die Immobilie zu kaufen. Wie bereits berichtet, ist seit über einem halben Jahr eine mögliche Schließung des Murnauer Postamtes im Gespräch.

Quelle: Murnauer Tagblatt vom 08.04.2008

 


Artikel aus "Welt Online" vom 02.04.08

Anhand des nachfolgenden Artikels, kann sich jeder Bürger, selbst darüber eine Meinung bilden, ob und wie lange die Postfiliale in Murnau, erhalten bleibt! Die Freien Wähler Murnau, setzen alles daran, die Postfiliale in Murnau zu erhalten bzw. das Gebäude nicht an einen US-Investor gehen zu lassen!

Post kassiert eine Milliarde Euro für Gebäude

1300 Immobilien gehen an den US-Finanzinvestor Lone Star - Geld für Investitionen und Aktienrückkauf

Bonn - Die Post verkauft einen Großteil ihrer Immobilien an den Investor Lone Star aus den USA. Im Laufe des Jahres übernimmt Lone Star 1300 Gebäude der Post und zahlt dafür eine Mrd. Euro. Betroffen sind Häuser in deutschen Innenstädten, in denen die Post Filialen oder Sortieranlagen betreibt. Auch Wohnungen befinden sich in den Gebäuden. Zum Teil stehen die Immobilien derzeit leer.

"Das sind alles eher die B-Lagen und C-Lagen in den Städten. Die Häuser sind meist älteren Baujahres", sagte eine Konzernsprecherin der Post. So stammt rund ein Drittel der Gebäude aus Zeiten vor dem Jahr 1940. Anschließend wird die Post diejenigen Teile der Immobilien von Lone Star zurückmieten, die sie für die Filialen und die Sortierung noch benötigt. Ein kleiner Teil, nämlich zwei Prozent der betroffenen Fläche, sind Gebäude im europäischen Ausland. Zuvor hatte der Konzern bereits Immobilien für 350 Mio. Euro veräußert. Dies hier ist der größte Immobilienverkauf der Post bislang.

Damit lässt der neue Finanzchef der Post, der Brite John Allan, seinen Ankündigungen vom vergangenen November Taten folgen. Allan hatte im Rahmen eines Programms, das den Wert der Post und der Post-Aktie erhöhen soll, den Verlauf von Immobilienbesitz sowie die Verringerung der eigenen Lagerbestände vorausgesagt. Damit will der Konzern Geldmittel frei bekommen, die dann für Investitionen, Sonderausschüttungen an die Aktionäre oder einen Rückkauf eigener Aktien zur Verfügung stehen sollen.

Um den Zuschlag für die Immobilien hatten sich rund 20 Investoren bemüht. "Am Ende hat nicht der Preis allein den Ausschlag gegeben. Vielmehr haben wir uns mit dem Investor auf sehr flexible Mietverträge verständigen können", sagte die Post-Sprecherin weiter. Dies erlaube eine hohe Flexibilität für die Zukunft. So müsse die Post die gemieteten Gebäude nicht über einen langen Zeitraum nutzen, sondern könne je nach Bedarf Verträge wieder kündigen.

Lone Star wird die Häuser in bar und in mehreren Tranchen bezahlen. Der Großteil wird der Post Ende des Jahres zufließen. Dann will der Post-Vorstand darüber entscheiden, was er mit dem Geld machen wird. "Dabei wird der Vorstand die Interessen der Aktionäre berücksichtigen", betonte die Post-Sprecherin. Es sei aber derzeit noch offen, ob dies über eine Sonderdividende oder einen Aktienrückkauf geschehen werde. Auswirkungen auf das Konzernergebnis soll das Immobiliengeschäft nicht haben. Die Ergebnisprognose für 2008 von rund 4,2 Mrd. Euro vor Steuern und Einmaleffekten jedenfalls bleibt unverändert.

Analyst Per-Ola Hellgren von der Landesbank Baden-Württemberg bewertete den Verkauf als positiven Schritt des Programms "Roadmap to value" ("Landkarte zum Wert") des Finanzvorstands. Da das Geschäft jedoch nahezu Ergebnis neutral sei, gebe es vermutlich strategische Gründe dafür.

"Das zielt auf den Aufbau einer Kriegskasse ab", sagte Hellgren. Anstehende Problemlösungen, die möglicherweise Geld kosten werden, könnten dann ohne eine Kapitalerhöhung gestemmt werden. So will Post-Chef Frank Appel noch im Frühjahr ein Sanierungsprogramm für das Not leidende USA-Geschäft vorlegen. An der Börse stieg der Kurs der Post-Aktie im Handelsverlauf um mehr als zwei Prozent auf über 19 Euro.

Quelle: Welt Online vom 02.04.08


Post bleibt 2008 aber 2009???

Post: Filialschließung heuer nicht vorgesehen

Murnau – Die Zukunft der Murnauer Postfiliale bleibt ungewiss. Die Deutsche Post AG sichert einen Bestandschutz nur für 2008 zu.

,,In Murnau ist nicht vorgesehen, in diesem Jahr die bestehende Postfiliale in eine Partner-Filiale umzuwandeln", teilte das Unternehmen in einer Stellungnahme mit. Ob dann ab 2009 eine Schließung möglich wäre, dazu wollte sich ein Konzernsprecher auf Nachfrage der Redaktion nicht äußern. Generell würden alle Postfilialen regelmäßig überprüft. Die Stellungnahme der Deutschen Post lässt die Schlussfolgerung zu, dass ab dem nächsten Jahr eine Schließung der Murnauer Einrichtung im Zuge der geplanten Umstrukturierung des Filialnetzes durchaus drohen könnte. Murnauer Kommunalpolitiker sprechen von einer ,,Hinhalte-Taktik" und einem Geschenk für die CSU vor den Landtagswahlen.

Die Post will in den kommenden drei Jahren rund 700 der bundesweit 800 eigenbetriebenen Filialen schließen, um Kosten zu sparen. Die Dienstleistungen sollen dann private Partner wie etwa Supermärkte, Bäckereien oder Kioskbetreiber anbieten.

Die Murnauer Postfiliale stand vor rund einem halben Jahr vor dem Aus. Der Konzern wollte die Stelle dicht machen und durch eine Partner-Agentur in einem Supermarkt ersetzen. Es folgten Bürgerproteste und eine politische Debatte. In einem Krisengespräch zwischen Post-Managern und der hiesigen CSU-Spitze wurden dann Mitte Oktober die Schließungspläne überraschenderweise begraben.

Quelle: Murnauer Tagblatt vom 18.03.08


Post-Filialen vor dem Aus?

Pünktlich nach Beendigung der Kommunalwahl, geht das Schreckgespenst der Postschließung um!

Landkreis – Die Deutsche Post will radikal ihr Filialnetz ausdünnen. Auf den Prüfstand sollen laut einem Konzernsprecher auch die Filialen in Murnau, Mittenwald und Oberammergau kommen.

Von der Umstrukturierung des Filialnetzes der Deutschen Post könnte auch der Landkreis Garmisch-Partenkirchen betroffen sein. Der Konzern will in den kommenden drei Jahren rund 700 der bundesweit 800 eigenbetriebenen Filialen schließen, um Kosten zu sparen. Die Post-Dienstleistungen sollen stattdessen von privaten Partnern wie etwa Supermärkten, Bäckereien oder Kioskbetreibern angeboten werden.

Drei der Eigenbetriebe befinden sich in Murnau, Oberammergau und Mittenwald. Ein Post-Pressesprecher bestätigte gestern, dass auch diese Standorte überprüft werden, etwa hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und der Kunden-Akzeptanz. Wie wahrscheinlich Schließungen in diesen drei Gemeinden sind, könne noch nicht gesagt werden. Verwirrung herrscht vor allem im Fall Murnau, wo bereits 2007 Schließungspläne anstanden und wieder verworfen wurden. Laut CSU-Politikern, die sich auf Post-Konzernkreise berufen, ist dieser Standort nicht gefährdet. In Mittenwald und Oberammergau ist indessen die Enttäuschung groß, dass die Post möglicherweise die Filialen dicht macht. ,,Das wäre ein Rückschlag für unseren Ort", sagte etwa Mittenwalds Gemeinde-Oberhaupt Hermann Salminger. Und auch Josef Köpf, Oberammergaus Vize-Bürgermeister, meinte: ,,Das wäre furchtbar." Gerade für den Tourismus sei eine Postfiliale wichtig.

Quelle: Murnauer Tagblatt vom 17.03.08


Bilder von Gemeindekrankenhaus und Postamt Murnau
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Gebäude mit ungewisser Zukunft?

Dank der Bemühungen durch unseren Bürgermeister Dr.Rapp bleibt das Postamt in Murnau bis auf weiteres bestehen. Abzuwarten ist nur ob es sich nur um einen Aufschub der Schließung bis nach der Kommunalwahl 2008 handelt.

 

Die Zunkunft des Murnauer Gemeindekrankenhaus bleibt jedoch weiter ungeklärt!

Weder Gemeinde noch Landratsamt haben bislang öffentlich über die Zunkunft entschieden!


Bilder kreisverkehr in Bad Tölz
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Kreisverkehr auf kleinstem Platz

Nach Beseitigung des Bahnübergangs wird die Kreuzung am Kultur und Tagungszentrum nicht mehr vom Durchgangsverkehr befahren.

Damit bietet sich die Gelegenheit die nicht gerade ansehnliche Kreuzung umzugestalten.

Ein kleiner Kreisverkehr wie ihn die Stadt Bad Tölz gebaut hat würde sich anbieten und wie man sieht können auch große Fahrzeuge ihn durchfahren.


Planzeichnungen der Kreuzung Kohlgruberstrasse/Entlastungsstrasse
Links: bisheriger Plan Rechts: Vorschlag der FWM

Vergleich: Bisherige Planung und Vorschlag der FWM

Nach Beseitigung des Bahnübergangs erfolgt die Anbindung Kohlgruberstrasse / B2 mittels einer Ampelkreuzung.

Die FWM haben den Antrag gestellt stattdessen einen Kreisverkehr einzubauen.


Leserbrief:"Ampelanlage ist ein Rückschritt"

"Mit Freude habe ich vor einigen Monaten der Heimatzeitung entnommen, dass noch in diesem Jahr die Baumaßnahmen zur Beseitigung des höhengleichen Bahnüberganges Kohlgruber Straße anlaufen. Zu diesem Projekt kann man die Verantwortlichen nur beglückwünschen.

Bedauerlicherweise knüpft der Marktgemeinderat mit dem Ausbau des Bahnhofvorplatzes und der erforderlichen Gestaltung der Kreuzung Staatsstrasse nicht an dieses positive Projekt an.

Eine Ampelanlage ist ein Rückschritt ins letzte Jahrhundert. Ich komme gerade aus Südtirol zurück. Dort hat man die meisten Ampelanlagen durch Kreisverkehre ersetzt. Der Verkehr fließt zügig durch große und kleine Ortschaften. Nur noch vereinzelte Staus treten dann prompt an Ampelanlagen auf. Ob in den Tälern oder auf den Höhen: Überall hat man dem Kreisverkehr bei Neu- oder Umbauten den Vorzug gegeben und das mit Erfolg.

Es ist gut, dass Herr Probst seine Stimme kritisch eingebracht hat, und mich würden schon die Argumente des zitierten "Experten" interessieren, der sich für eine Ampelanlage ausgesprochen hat. Jedenfalls lässt ein Kreisverkehr den Verkehr harmonischer, sicherer und überschaubarer ablaufen als eine Ampel und ist wahrscheinlich billiger im Bau und im Unterhalt"

Wilhelm Bartl

Verkehrsreferent beim ADAC Motorclub Murnau

Quelle: Murnauer Tagblatt vom 08.08.07

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Leserbrief: "Kreisverkehr besser als Ampelanlage"

" Entsetzt habe ich gelesen dass der Vorschlag von Herrn Gemeinderat Welf Probst, einen Kreisverkehr statt einer Ampelanlage vor dem Tunnel zu bauen, mit großer Mehrheit im Murnauer Gemeinderat abgelehnt wurde.

Das war ein großer Fehler, denn Herr Probst hat ganz Recht, dass durch einen Kreisverkehr ein wesentlich zügigerer Verkehrsfluss und weniger Schadstoffausstoß erreicht werden würde. Das sieht man ja in den Städten, die bereits einen Kreisverkehr haben.

Die Verkehrssituation in Murnau ist durch die vielen Wartezeiten an den Ampeln, gerade zu den Stoßzeiten und besonders im Winter, eine Katastrophe. Als Mutter von vier Kindern weiß ich, von was ich spreche, da ich in den letzten Jahren, mangels öffentlicher Verkehrsmittel, mehrmals täglich mit dem Auto zum Kindergarten, zum Bahnhof und zur Schule fahren musste. Die Meinung, dass der Verkehr durch den Umbau von einer Ampelanlage auf einen Kreisverkehr wesentlich entlastet werden würde, teile ich mit vielen anderen Bürgern, die in Murnau leben und arbeiten.

Darum meine dringende Bitte an den Herrn Bürgermeister und an die Damen und Herren des Gemeinderates, ihren Entschluss zu ändern und sich für eine zukunftsorientierte und bessere Verkehrslösung einzusetzen, wie es sich die meisten Bürger wünschen. Denn man blamiert sich heutzutage nicht mehr durch den Bau eines Kreisverkehrs, sondern durch den Bau einer nicht mehr zeitgemäßen Ampelanlage"

Hildegard Arnold, Murnau

Quelle: Murnauer Tagblatt vom 02.08.07

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Abendblatt Seite 1
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Abendblatt Seite 2

Verkehrsplanung

Anhand eines Zeitungsartikels aus dem Hamburger Abendblatt sieht man das es auch anders geht.

Der Artikel zeigt eine Kreuzung in der Niederländischen Stadt Drachten, vor und nach der Umgestaltung. Die Unfallzahlen sind um 80% gesunken und das obwohl täglich 22 000 Autos, Radfahrer, Passanten sowie mehrer Buslinien diesen Knotenpunkt passieren.

Die vorherrschende Meinung Kreuzung=Ampel(zumindest was die Murnauer Entlastungsstraße betrifft) wird nicht von allen Verkehrsplanern geteilt.

Die FWM setzen sich dafür ein, den Verkehrsfluß auf der Entlastungsstraße flüssiger zu gestalten und nach Möglichkeit keine zusätzlichen Ampeln zu installieren!